Klassifizierung von Abwasser aus Gebäuden

Klassifizierung von Abwasser aus Gebäuden

Als Abwasser wird das Schmutzwasser bezeichnet, das im landwirtschaftlichen Betrieb, im Gewerbe und im häuslichen Gebrauch anfällt. Dieses wird aus dem jeweiligen Gebäude in der Regel mittels erdverlegter Rohre durch eine sogenannte Hauseinführung geleitet und so einer Abwasseranlage zwecks Aufbereitung zugeführt.

Das Abwasser wird dabei nach dem Maßstab seiner Wiederverwertbarkeit unterschiedlich klassifiziert. Unter dem Begriff Grauwasser versteht der Fachmann nach europäischer Norm gering verschmutztes, fäkalienfreies Wasser. Dieses entsteht beispielsweise beim Wäsche- und Händewaschen, umfasst aber auch Regenwasser, das auf eine Gebäudeoberfläche fällt. Das übrige Abwasser von Gebäuden nennt man hingegen Schwarzwasser.

Abwasseranschluss an das Kanalsystem

Die anschließende Aufbereitung des Abwassers in einer Kläranlage hat stets zum Ziel, die ursprüngliche Wasserqualität wiederherzustellen und das nun saubere Wasser in den Wasserkreislauf zurückzuführen. Der notwendige Prozess dafür variiert auch aufgrund der jeweiligen Zusammensetzung der Inhaltsstoffe des Abwassers. Wer für die Beseitigung zuständig ist, bestimmen nach dem geltenden Wasserhaushaltsgesetz aus dem Jahr 2009 die jeweiligen Bundesländer.

Beim Hausbau sollten Sie von Beginn an auf die Qualität des Abwassersystems Acht geben. Sie ist von zentraler Bedeutung und schützt Ihr Gebäude langfristig vor Witterungsschäden an der Gebäudewand und gewährleistet die einwandfreie Funktion des Versorgungsnetzes. AHA Aßmannhaus übergibt seinen Baupartnern eine Prüfbescheinigung für die Dichtheit ihres Abwassersystems, das bis maximal 10 Meter zur Grundstücksgrenze frostfrei verlegt wird, um es an das kommunale Kanalsystem anzuschließen.